Kostenlose Beratungsleistung Pseudonymisierung / Anonymisierung und Vertrauensstellen / Datentreuhänder

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Beschreibung

Insbesondere im Gesundheitswesen und im Sozialbereich ist die Sammlung und Auswertung sensibler, oft personenbezogener Daten notwendig, um Qualitätssicherung und Forschung zu ermöglichen. Allerdings müssen bei der Arbeit mit solchen Daten strenge deutsche und europäische Datenschutzvorgaben beachtet werden. Durch die BDSG-neu und die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft getreten sind, wird der Umgang mit personenbezogenen Daten umfangreicher reguliert. Alle Akteure, die solche Daten sammeln oder auswerten wollen, müssen zukünftig technologische Verfahren zur Sicherstellung des Datenschutzes einsetzen.

Durch diese langjährige Projektarbeit bei der Konzeption, Errichtung und den Betrieb von Vertrauensstellen/Treuhänderstellen im Gesundheitswesen und für die öffentliche Verwaltung hat die Schütze Consulting AG ein Expertenwissen zu den Themen Anonymisierung und Pseudonymisierung aufgebaut.

Gerne teilen wir unsere Erfahrungen mit Ihnen, im Rahmen von einem ersten kostenlosen Termin von 2 Stunden an einem unsere Standorte. Dabei erarbeiten wir gemeinsam, wie Anonymisierung und/oder Pseudonymisierung ggf. in Kombination mit einer Vertrauensstelle und/oder Datentreuhändershaft/Treuhänder für Ihre Projekte relevant sind, und wie diese am Besten einzurichten sind. Sollte weitere Beratungsbedarf im Anschluss entstehen, oder Sie eine Beratung an einem anderen Ort wünschen, unterbreiten wir Ihnen gerne ein Angebot hierzu.

Das Produkt im Einsatz

Die Anonymisierung und Pseudonymisierungslösungen der Schütze Consulting sind seit 2011 im Einsatz bei der unabhängigen Vertrauensstelle nach § 299 SGB V für den Gemeinsamen Bundesauschuss (Vertrauensstelle G-BA) und werden aktuell in die unabhängigen Vertrauensstelle für das Transplantationsregister  eingebaut. In diesen beiden Vertrauensstellen werden Gesundheits- und Sozialdaten aus sektorübergreifenden Quellen pseudonymisiert, so dass diese gemeinsam ausgewertet werden können.

Des Weiteren werden im Rahmen der Integrierte Software Berliner Jugendhilfe (ISBJ) von der Schütze Consulting seit 2006 Verfahren für die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie eingesetzt, die es ermöglichen, aktuell pseudonymisierte Daten in Test- und Schulungssystem vorzuhalten, ohne dass diese manuell erstellt werden müssen. Da diese Lösung innerhalb der Senatsverwaltung betrieben wird, und nur für die Testsysteme genutzt wird, ist ein Datentreuhänder nicht notwendig.

Seit 2004 arbeitet die Schütze Consulting an der Konzeption, Entwicklung und Betriebsunterstützung bzw. Weiterentwicklung der Anwendung zur Erstellung von Personalstatistiken für das Land Berlin (PuSta) unter besonderer Berücksichtigung des Berliner Personalstrukturstatistikgesetzes. Hierfür wurden gesonderte Pseudonymisierungsalgorithmen erstellt und eingesetzt, die es ermöglichen, auch bei Änderungen in den personenbezogenen Daten wie Heirat oder Verwaltungswechsel anhand zweier Pseudonymisierungsschlüssel verschiedene Datensätze einer Person zu erkennen und zusammenzuführen. Die Vertrauensstelle für das Verfahren PuSta verarbeitet über 10 Mio. Datensätze pro Monat.

Erfahrungsberichte

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Referenzen

Vorstellung der Treuhandstelle im TMF-Workshop „Vergleich elektronischer Treuhänderdienste in der medizinischen Forschung“ auf der GMDS 2018 in Osnabrück.

Download Vortrag [PDF | 1 MB]

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