Produktdetails

Veröffentlichungsdatum
03.11.2010
Datum der Erstverfügbarkeit
Version
1.2.0.1
Lizenzmodell
TMF
Preis
keine
Support
Community
Technische Voraussetzungen
Windows oder Linux
32bit-RDBMS (nativ PostgreSQL oder via ODBC)
ggf. Webserver für CGI-Schnittstelle
ggf. Java für Zusatzpaket mit SOAP-Schnittstelle
DOI
10.1016/j.cmpb.2005.03.004

Beschreibung

Der PID-Generator ist eine Software-Komponente zur Erzeugung langfristig sicherer Pseudonyme auf Basis eines fehlertoleranten Matchings identifizierender Patientendaten. Seit 2005 ist der PID-Generator über die TMF-Geschäftsstelle frei beziehbar.

Die Software ermöglicht den Aufbau neuartiger Dateninfrastrukturen in datenschutzgerechter Form, beispielsweise die Vernetzung von Registern mit Studien- oder übergreifenden Forschungsdatenbanken, und erspart Forschungsprojekten damit Zeit und Kosten beim Aufbau von Pseudonymisierungs-Lösungen.

Achtung: Dieses Produkt wird nicht mehr weiterentwickelt, da es eine Reihe anderer, neuerer Entwicklungen - auch aus dem akademischen Bereich - gibt, die Sie auch hier recherchieren können (Suche nach 'Pseudonym').

Das Produkt im Einsatz

  • Kompetenznetz Multiple Sklerose, Klinikum rechts der Isar, TU München

Zusätzliche Anwendungsbereiche

  • Kompetenznetz Angeborene Herzfehler, Deutsches Herzzentrum Berlin

Erfahrungsberichte

  • PID-Generator im Einsatz für das Kompetenznetz Multiple Sklerose

    Die IT-Infrastruktur des Kompetenznetz Multiple Sklerose wurde 2010 in Betrieb genommen; sie umfasst im Wesentlichen eine Studiendatenbank, sowie jeweils separate Bild- und Biomaterialdatenbanken. 

    Da das Netzwerk mehrere Langzeit-Kohorten betreibt, kam als Lösung für die Pseudonymisierung nur eine zentrale Patientenliste in Frage, um Patienten auch bei Namens- oder Wohnortswechsel nicht zu verlieren.

    Die Pseudonymisierung (für heute 12 eingeschlossene Register und Studien des Netzwerks mit insgesamt mehr als 3.500 Patienten) wird mit Hilfe des PID-Generators durchgeführt, der datenschutzkonform administrativ und lokal getrennt von den Datenbanken für die medizinischen Daten und Bilder von der Universität Mainz gehostet wird. Dabei sind die Studiendatenbank und die separate Bilddatenbank an dieselbe zentrale Patientenliste (also denselben PID-Generator) angeschlossen.

    Aus Sicht des Studiendatenbank-Managements gesehen hat sich der PID-Generator im nunmehr 8-jährigen Betrieb als ausgesprochen robust und zuverlässig erwiesen. Es waren keinerlei Abstürze oder Datenverluste zu verzeichnen, auch keine Deadlocks durch den Anschluss zweier Datenbanken. Der PID-Generator ist zwar kein elegantes, modernes Tool. Aber er tut, was er soll. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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